Rheine und Fahrradfahren

Heute macht die Blogtour Deutschlandreise, die Astrid und Silvia organisiert haben, Station in Rheine im nördlichen Münsterland.

Rheine ist eine Kleinstadt im nördlichen Münsterland an der Grenze zu Niedersachsen.

Eine wunderschöne Region zum Fahradfahren.

So nehme ich euch heute mit auf eine Fahrradtour rund um Rheine.

Wir starten an der St. Dionysius Kirche, der ältesten Kirche in Rheine.

Die Kirche liegt unmittelbar an der Nordseite des Rheinenser Marktplatzes.

Um diese Kirche entwickelte sich in Folge zunächst eine dörfliche Siedlung,

später die Stadt Rheine.

Der Zeitpunkt des Kirchbaus kann nur grob bestimmt werden und kann nur aus der Schenkungsurkung vom 7. Juni 838 des Ludwigs des Frommen abgeleitet werden,

in der er neben anderen königlichen Gütern auch das Gut Reni samt zugehöriger Kirche dem Reichsstift Herford überschrieb.

Der Marktplatz, der zur Zeit renoviert wird, wird umgeben von sehr schönen alten Häuserbauten.

                     

 

Am linken Haus sind im Giebel noch die Kanonenkugeln aus dem 30jährigen Krieg zu sehen, mit Pfeilen gekennzeichnet.

Weiter geht es zur Urzelle von Rheine dem Falkenhof, der Anfang des 9. Jahrhunderts zu Zeiten von Karl dem Großen angelegt wurde.

Die nächste Station ist das alte und neue Rathaus.

Das alte Rathaus stammt aus dem 16. Jahrhundert. Das neue Rathaus, ganz modern gebaut, wurde in den 70zigern Jahren gebaut.

In unmittelbarer Nähe liegt der Busbahnhof, der in 2017 von Grund auf modernisiert wurde.

Überall stehen Fahrräder, wohl die häufigsten Verkehrsmittel in Rheine.

Der Bahnhof in Rheine ist ein Eisenbahnknoten, der von circa 12.000 Reisenden täglich frequentiert wird.

Überall in der Stadt stehen blühende Blumenkübel und Hinweisschilder zu den Sehenswürdigkeiten.

Weiter geht es die Emsstaße hinunter, die Einkaufsstraße mit vielen Geschäften und der 2017 eröffneten neuen Galerie.

 

 

 

 

 

 

 

Wir werfen ein Blick in die Galerie mit der wunderschönen Deckenbemalung.

Nun ist es Zeit für eine kleine Pause.

Mein Mann hat mich auf die Tour begleitet und wir haben uns ein leckeres Eis gegönnt.

Frisch gestärkt geht es weiter über die Emsbrücke, die die Stadt in rechts und links der Ems teilt.

Auf der Emsbrücke steht die Figur des hl. Nepomuks, dem Schutzpatron der Brücken.

Daher heißt die große Brücke über der Ems auch Nepomukbrücke.

Weiter geht es zur zweiten großen Kirche in Rheine, der Basilikakirche St. Antonius.

Die St.-Antonius-Basilika ist ein repräsentatives Kirchengebäude im neuromanischen Stil.

Die Kirche wurde zwischen 1899 und 1905 nach Plänen von Johannes Franziskus Klomp

in der Art eines romanischen Kaiserdoms errichtet

und dem heiligen Antonius von Padua geweiht.

Sie liegt rechts der Ems an der Osnabrücker Straße.

      

Mit einer Höhe von 102,5 Metern ist er der höchste Kirchturm im Münsterland.

Als nächstes geht es zur Stadthalle, die direkt an der Ems liegt.

Die Stadthalle wird für zahlreiche Veranstaltungen genutzt.

Früher gab es in Rheine sehr viel Textilindustrie. Das Textilmuseum und die alte Fabrik,

 heute ein Einkaufszentrum,  erinnert an diese Zeit.

Rheine war auch eine Garnisonsstadt mit drei großen Kasernen

und viel Bundeswehr rund um Rheine.

Heute erinnert nichts mehr an diese Zeit. Die letzte Kasere schließt in 2019.

Jetzt verlassen wir die Stadt mit den vielen Sehenswürdigkeiten und radeln mit dem Fahrrad an der Ems entlang

zum Naherholungsgebiet und zum Zoo.

Auf dem Weg dorthin machen wir einen kurzen Halt am Mühlentörchen und dem Wehr an der Ems.

  

Nun sind wird an der Saline angekommen.

Früher wurde hier Salz gewonnen und heute ist es ein Naherholungsgebiet,

mit dem Bentlager Wald, dem Salinenpark, der im Rahmen der Regionale vor ein paar Jahren entstanden ist.

Der Naturzoo und das Bentlager Schloß sind überregional weit bekannt

und lohnen einen ausgiebigen Besuch.

Im Schloß finden zahlreiche Trauungen statt.

              

Früher stand hier eine große Saline, doch bei einem Sturm ist der Mittelteil weggerissen worden.

Heute wird noch Salz gewonnen für schulische Zwecke und in kleinen Säckchen verkauft.

Ein Besuch im  Naherholungsgebiet Bentlage ist sehr empfehlenswert,

besonders für Familien.

Zahlreiche Fahradwege laden zu ausgedehnten Radtouren ein.

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Das war es in und um Rheine mit dem Fahrrad.

Ich hoffe, ihr habt es auch bis zum Ende gelesen

und euch von den Schönheiten bezaubern lassen.

Ich danke meinem lieben Mann der mich hier sehr gut unterstützt hat

und Danke auch, dass ich an der diesjährigen Blogtour teilnehmen durfte.

Wenn ihr Lust auf mehr Berichte habt schaut doch mal bei den Anderen Teilnehmern vorbei.

Modewerkstatt: Die Perle im Norden
Karminrot: Wollwanderwege in Berlin
Lesezimmer Karminrot: Kieckste ma ditt iss Bahlin
Keine Superhelden: Heimweh nach Deutschland
Die Backschwestern
Moment: New York: The Wurst, typisch Deutsch in New York
Mo’Beads: Natur im Ruhrgebiet
Der Leseratz: Deutsche Schreibschrift
Lovelymix: Meine liebsten Münchner Buchhandlungen
Tintenhain: Eine Reise in das historische Erfurt
elke.works
Karinas Paradies: Schwäbisch Hall
Frau Hemingway
savedmoments: Ode to Cologne
niwibo: Spaziergang durch ein Kölner Viertel
Hund im Buch: Rheingau
UP-Type: Sylt
und Beiträgen von Astrid und S
Startbeitrag
Hanseaten, Kekse aus Hamburg
Helgoland

 Macht’s gut und bald mit wieder etwas Genähtem.

 

Marita

6 thoughts to “Rheine und Fahrradfahren”

  1. Hallo Marita,
    das Textilmuseum passt ja gut zu deinem Hobby.
    Eine gute Idee, so eine Stadt mit dem Rad zu erfahren. Sollte ich hier in Köln auch mal machen. Obwohl die City hier ist nicht ganz so Radfreundlich wie Rheine.
    Ich glaube ich habe noch ein neues Ziel für einen Wochenendausflug entdeckt.
    Vielen Dank für deine Teilnahme an der Blogtour.
    Viele liebe Grüße
    Silvia

  2. Liebe Marita,

    ich fahre sehr gerne Fahrrad und deine Tour motiviert mich sehr, auch mal wieder eine längere Radtour zu unternehmen.

    Rheine kannte ich bisher auch nur als eine Stadt von vielen auf der Landkarte.

    Danke für die Vorstellung und Deine Teilnahme an unserer Blogtour.

    Viele Grüße
    Astrid

  3. Liebe Marita,
    Rheine ist einfach schön und bei meinem nächsten Besuch habe ich vielleicht etwas mehr Zeit, um auch etwas vom Ort zu sehen. Dein Garten war schon mal ein guter Anfang. 😊 Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag und genieße den Spätsommer.

    Herzliche Grüße aus Heidelberg,
    Annette

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